Über NOW

 Wir – Menschen, die seit langem in unterschiedlichen alternativökonomischen Bewegungen aktiv sind – haben uns im Netzwerk Oekonomischer Wandel zusammengeschlossen, 
um in Vielfalt zu vertreten, was uns eint: 
eine zukunftsfähige Alternative zur gegenwärtigen Wirtschaftsordnung. 


Auf dieser Seite erfährst du mehr über die einzelnen Initiativen.

Commons

"Commons bedeutet, Freiheit, Fairness und Lebendigkeit als untrennbar zu begreifen."
Silke Helfrich

Degrowth

"Degrowth steht für eine Provokation: ein gutes Leben für alle setzt die Überwindung von Wachstumszwang, Profit und Konkurrenz voraus."
Matthias  Schmelzer

 Gemeinwohl-Ökonomie

"Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Form der Marktwirtschaft, in der wirtschaftliche Aktivitäten prinzipiell auf das demokratisch definierte Gemeinwohl ausgerichtet sind und ihr Erfolg daran gemessen wird."

Christian Felber

 Kollaborative/ Kokreative Ökonomie

"Die Kollaborative-Kokreative Ökonomie ermöglicht Menschen mit Hilfe niederschwellig zugänglicher Plattformen, miteinander und füreinander Werte zu schaffen, zu nutzen und zu teilen."
Thomas Dönnebrink

 Solidarische-Ökonomie

"Solidarische Ökonomie bedeutet, die Wirtschaft wieder in die eigenen Hände zu nehmen, und zu einer Bäckerei der Lebens für alle zu machen."
Dagmar Embshoff

 Tauschlogikfreies Wirtschaften

"Tauschlogikfreiheit ist die Befreiung unserer Lust, tätig zu werden."
Friederike Habermann

Commons

Commons entstehen auf Augenhöhe. Sie sind überall dort, wo etwas gemeinsinnig hergestellt, genutzt, verwaltet und weiterentwickelt wird. Dabei kann es um die Lebensmittelproduktion gehen, um Softwareprogrammierung, die verteilte Nutzung nachhaltiger Energiequellen, die Lösung von Transportproblemen oder die menschliche Pflege. Commons werden „jenseits von Markt und Staat“ verortet. 

Degrowth / Postwachstum

Degrowth betont mehr als andere Ansätze, dass diese Transformation in den reichen Länder des globalen Nordens mit einer demokratisch organisierten Reduktion von Produktion und Konsum auf ein global gerechtes und nachhaltiges Niveau einhergeht. 

Gemeinwohl-Ökonomie

In der Gemeinwohl-Ökonomie dient alle wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohl und nicht mehr der Geldvermehrung um ihrer selbst willen. Erfolg wird mit dem Gemeinwohl-Produkt (Volkswirtschaften), Gemeinwohl-Bilanz (Unternehmen) und Gemeinwohl-Prüfung (Investitionen) gemessen. Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht halten sich in maßvollen Grenzen. Der Umweltverbrauch bleibt innerhalb der Regenerationsfähigkeit natürlicher Ökosysteme und der planetaren Grenzen. Wirtschaftspolitische Grundsatzentscheidungen werden demokratisch getroffen. 

 

Kollaborative und Kokreative Ökonomie 

Kollaborative und Kokreative Ökonomie ermöglicht es Menschen - mittels niederschwellig zugänglichen Plattformen - Güter und Werte gemeinschaftlich (kollaborativ) und kokreativ zu erstellen, zu nutzen und zu teilen. Sie können somit auf vielfältige Weise zum Gemeinwohl beitragen und an diesem teilhaben.

Solidarische Ökonomie

Solidarische Ökonomie bedeutet wirtschaften, um die Bedürfnisse der Menschen auf Basis freiwilliger Kooperation und Selbstorganisation zu befriedigen. Dies geschieht möglichst ökologisch, diskriminierungsfrei und global gerecht.
Es geht also um Sinn vor Gewinn und um Kooperation statt Konkurrenz.

Tauschlogikfreies Wirtschaften

Tauschlogikfreiheit als Ansatz zeigt stärker als andere auf, was der Markt bzw. die Tauschlogik macht: künstliche Knappheit, Wachstumszwang, Missgunst… Tauschlogikfreies Wirtschaften basiert auf der Befreiung unserer Lust, tätig zu werden, orientiert an den Prinzipien Beitragen statt Tauschen und Besitz statt Eigentum. 

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